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Uns schickt der Himmel

72 Stunden Sozialaktion

Mehr als 81.000 Teilnehmende sind deutschlandweit ab dem 23. Mai dabei, um die Welt ein bisschen besser zu machen. In 72 Stunden werden unzählige Projekte umgesetzt, die politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen

Aktuelles aus der Aktion findest du hier

24 Stunden Gebetsaktion

Weltgebetstag um geistliche Berufungen

Die Zeiten in denen die Gottesdienste voll waren und zahlreiche junge Männer zum Priester geweiht wurden sind vorbei? Kein Grund, Trübsal zu blasen! Sei dabei und lass Dich auf Deinem Weg der Berufung stärken.

Alle Infos findest du hier

Jugendmagazin Believe

We need to talk about... Berufung & Beruf!

Hier geht es zu der aktuellen Ausgabe

Josefstag 2019

Hände reichen – Brücken bauen! Jugend braucht Perspektive in Europa

Vertreter aus der Kirche und verschiedener Ämter sind anlässlich des Josefstags 2019 gemeinsam mit Jugendlichen aus Jugendhilfeeinrichtungen aktiv geworden und haben im wahrsten Sinne Brücken gebaut.

Hier findest du einen Rückblick auf den Tag

Jugentag im Rahmen der Heilig Rock Tage

Anmeldung ab sofort möglich

Am 4. Mai ist es wieder soweit: Wir feiern den Jugendtag im Rahmen der Heilig Rock Tage. Ab sofort kannst du dich anmelden und aus einer Vielzahl von Workshops wählen. Sei dabei und "Rock" mit!

Weitere Infos

Weltjugendtag in Panama

Mehr als 100 Jugendliche aus dem Bistum Trier haben sich auf den Weg nach Panama zum Weltjugendtag gemacht. Derzeit lernen sie das Land, die Menschen und die Kultur während der Begegnungstage in Portobelo kennen.

Bilder der Pilgerreise

Firmung

Die Firmung ist ein wichtiges, zugleich aber auch schwer zu vermittelndes Sakrament. Sind die Kinder bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion noch sehr offen und relativ leicht ansprechbar, ist es bei der Firmung schwieriger. Wie können wir Jugendliche, die im Bistum Trier nach allgemeiner Praxis bei der Firmung etwa 14 oder 15 Jahre alt sind und gerade in der Pubertät stecken, für Glaube und Kirche interessieren? Mit welchen Mitteln können wir sie erreichen und begeistern? Worauf sprechen wir sie an und worauf lassen sie sich ein? - Das sind Fragen, die seit Jahren alle Mitarbeiter_innen, nicht nur im Bistum Trier, beschäftigen.

So begann es …

Um bei allem Engagement die Gründe für die überwiegende Unzufriedenheit im Zusammenhang mit dem Sakrament der Firmung bei Eltern, Firmlingen, Katecheten, der Gemeinde, den Seelsorgerinnen und Seelsorgern und dem Bischof verstehen zu können, ist es notwendig, einen Blick auf die bis heute übliche Firmkatechese und deren Entstehung zu werfen. Sie begann nach 1970 mit einer neuen Ära, der Gemeindekatechese. In einigen Pfarreien übernahmen erwachsene Christen (ohne besondere theologische beziehungsweise pädagogische Qualifikationen) je eine Gruppe von sechs bis acht Kindern beziehungsweise Jugendlichen und bereiteten diese auf den Empfang der Sakramente vor.
Bald gehörten Begriffe wie Tischmütter, Gruppeneltern, Laienkatecheten, Firmhelfer, Kommunionmütter zum pastoralen Sprachgebrauch. Sie kennzeichneten den Aufbruch einer Praxis, die nicht von einer universitären Pastoraltheologie konzipiert noch von einem Bischof oder Seelsorgeamt angestoßen worden war. In dieser Ära der Gemeinde-, explizit der Firmkatechese leben wir faktisch bis heute.

Und so sieht es heute aus …

Kirche verändert sich – und damit das verbundene Kirchenbild der Pfarrei als Gemeinde. Die Veränderungsprozesse im Bistum Trier, vor allem durch den Strukturplan 2020 und durch die Beschlüsse der Bistumssynode ,machen das auch nach außen hin deutlich. Die Einheiten werden noch größer, eine Firmvorbereitung mit weit über hundert Jugendlichen ist nach altem Muster nicht mehr leistbar und zielführend. Mit der gängigen Praxis wird so getan, als sei das Christsein „vererbbar“. Doch das ist unmöglich in einer Zeit, in der es Brüche mit Traditionen und unterschiedliche Glaubensvorstellungen und religiöse Biografien gibt, wie häufige Konflikte zeigen.

Die Art und Weise des Christwerdens und Christbleibens ändert sich in der heutigen Zeit immer mehr. Ein Merkmal dafür ist, dass gerade Jugendliche auf der Suche nach dem Sinn und Halt ihres Lebens immer mehr nach religiösen Fundstätten auch außerhalb der Pfarrei Ausschau halten. Ihre gesammelten Erfahrungen können sich zu religiöser Identität ausprägen, wenn sie unterwegs mit der von einer Gemeinschaft repräsentierten Glaubenshaltung zusammentreffen. Es geht um die Suche. Solche Jugendliche können im Umkreis der Weltjugendtage, der Ministrantenwallfahrt und Ministranten- und Jugendgruppen, der Jugendwallfahrten, bei Jugendevents (z.B. Heilig Rock Tage / Heilig Rock Wallfahrt / 72 Stunden Aktion), in Taizé oder in Jugendkirchen (im Bistum Trier auch Kirchen der Jugend) Anschluss finden.
Um den Jugendlichen auf der Suche nach dem Geheimnis ihres Lebens helfen zu können, braucht es in der Firmpastoral neue Orte und Personen, Gemeinschaften und differenzierte Angebote.

Die Sakramente

Katechese